In einem über weite Strecken ausgeglichenen und temporeichen Spiel trennten sich die SG Stäfa/Meilen und die Albis Foxes im U15 Promotion nach 60 Minuten mit 35:35. Beide Teams lieferten sich bis zur letzten Sekunde einen offenen Schlagabtausch.
Die Partie begann intensiv. Nach knapp einer Minute fiel das erste Tor, ehe die Gäste postwendend ausglichen. In der Anfangsphase wechselte die Führung mehrfach. Beide Mannschaften suchten konsequent den Abschluss, gleichzeitig sorgten technische Fehler und starke Torhüteraktionen immer wieder für Unterbrechungen. Besonders auffällig waren die zahlreichen Paraden auf beiden Seiten. Nach rund 15 Minuten stand es 9:9 – ein Zeichen dafür, wie eng die Partie bereits zu diesem Zeitpunkt war.
Im weiteren Verlauf konnte sich Stäfa erstmals etwas absetzen. Über 19:13 ging es schliesslich mit einer 21:16-Führung in die Pause. Die fünf Tore Vorsprung waren allerdings keineswegs ein komfortables Polster – zu ausgeglichen war die Partie zuvor verlaufen.
Dramatische zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Spiel endgültig zu einem Krimi. Die zurückliegende Gästemannschaft kämpfte sich Tor um Tor heran. Bei 23:21 war der Vorsprung praktisch aufgebraucht, wenig später stand es 25:25. Danach wechselte die Führung mehrfach. Beide Mannschaften mussten immer wieder technische Fehler verkraften, gleichzeitig verhinderten starke Torhüterleistungen eine höhere Führung.
Schlusssekunden sorgen für Herzschlagfinale
In der Schlussphase wurde es besonders spannend. Beim Stand von 30:30 war wieder alles offen. Anschliessend ging es Schlag auf Schlag: Die Stäfner gerieten 31:33 in Rücklage, legten mit drei Treffern in Folge aber wieder auf 34:33 vor.
Bei 59:53 gelang den Gästen der Ausgleich zum 35:35. Danach gab es noch einen Wurfversuch der Stäfner und eine Parade des Foxes-Goalies, dann ertönte der Schlusspfiff und beide Teams sicherten sich einen Punkt.
35:35 – ein Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelt. Beide Teams hatten Phasen, in denen sie das Spiel hätten entscheiden können. Die Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit reichte nicht, um die Partie zu kontrollieren. In der zweiten Hälfte kämpfte sich der Gegner eindrucksvoll zurück. Mit zahlreichen Toren, starken Torhüterparaden, mehreren 7-Meter-Situationen und einem dramatischen Schlussabschnitt war es ein Spiel, das bis zur letzten Sekunde Spannung bot.
Autor: Graziano Stifani





