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15 Tage bis zur 60-Jahr-Feier

Vor 60 Jahren wurde der Handball-Club Gelb-Schwarz Stäfa gegründet. Das soll in 15 Tagen, am 10. Dezember, gefeiert werden (Link zur Anmeldung). In der Zeit bis zum Jubiläumsfest blicken wir in loser Folge in die Geschichte unseres Vereins zurück. 

Seit 1996 gehört die 1. Mannschaft des HC GS Stäfa ununterbrochen einer der beiden höchsten Ligen des Landes an. Dauerte das NLB-Abenteur des Seeklubs 1991/92 bloss eine einzige Saison, sollte aus dem zweiten Anlauf ein regelrechter Lauf werden.

Auf die Saison 1995/96 hin engagierten die Stäfner die NLA-Spieler Roger und Marcel Gatti von Amicitia, Chrigel Rieger kehrte von Horgen zurück und im Tor stand der Däne Jakobsen. Mit 31 Punkten aus 17 Spielen (Torverhältnis 430:332) wurde man deutlich Gruppensieger in der 1. Liga, holte den 2. Rang in den Aufstiegsspielen und setzte sich in der Barage gegen den NLB-Verein Dagmersellen durch. Was im Heimspiel in der aus allen Nähten platzenden Obstgartenhalle von Goalie Jakobsen alles gehalten wurde, bleibt in ewiger Erinnerung. Der Aufstieg in die Nationalliga B war wiederum geschafft.

Auf Trainer Martin Bohli folgten Beni Wintsch und Romeo Garcia, welche den Platz in der NLB halten konnten. Schliesslich kehrte Bohli als Interimstrainer auf die Bank zurück und Präsident Kurt Zollinger meinte damals in der ZSZ: „Im Zürcher Oberland mag es gut ein Nationalliga-A-Team leiden“. Eine etwas gar euphorische Aussage im Angesicht der Abstiegsrunde. Dank einem vielumjubelten Sieg im letzten Spiel mit 27:25 gegen den Tabellenführer Dietikon-Urdorf schafften die Stäfner den Ligaerhalt.

Auf die Saison 1998/99 hin machte Zollinger seine Voraussagungen wahr. Es konnten namhafte Zuzüge, wie die Internationalen Beat Rellstab und Patrick Rohr, sowie die erfahrenen Christoph Kellenberger und Martin Mächler, gemeldet werden. Weiter verpflichtete man den Dänen Jimmy Hansen als Trainer. Um auch ein NLA-würdiges Umfeld zu schaffen, wurde zudem unter Zollingers Regie das Projekt „Halle für alle“, eine neue Halle nach dem Vorbild der Schweizerbildhalle in Schaffhausen, auf dem Frohberg lanciert. Die Stiftung Sport- und Mehrzweckhalle wurde aus der Taufe gehoben, der Gemeinderat Stäfa mit Thomas Daum lenkte ein und der finanzkräftige Sponsor Andy Rihs von der Phonak stellte einen Grossteil des notwendigen Startkapitals zur Realisierung bereit.

Und das Fanionteam schaffte nach harzigem Beginn dennoch mit dem 2. Rang die Qualifikation für die ersehnte Aufstiegsrunde und verstärkte sich gleich noch mit Roger Rellstab, einem gewichtigen Kreisläufer (105 kg). Nach einer nervenaufreibenden Aufstiegsrunde mit Höhen und Tiefs holte sich das Team im letzten Spiel gegen Borba Luzern in der Obstgartenhalle mit einem schlussendlich verdienten 29:23-Sieg den erstmaligen und lang ersehnten Aufstieg in die Nationalliga A. Der Aufstieg wurde in der Aula Obstgarten bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

NK26 Weischno NLB1

1996 97 NLB Team

NK26 Weischno NLA1