Auch im siebten Saisonspiel ging Handball Stäfa leer aus. Nach einem emotionalen Auf und Ab unterlagen die Gelbschwarzen dem RTV 1879 Basel 31:39 (17:19). In den mittleren 20 Minuten der Begegnung dominierten die Stäfner mit Powerhandball getragen von einem lautstark mitgehenden Publikum. Die Start- und die Schlussphase gehörten jedoch den Baslern – wobei diese Bezeichnung eher irreführend ist, wurden doch 31 der 39 Tore durch Legionäre erzielt. Über weite Strecken der Partie stand bei den Gästen mit Basil Berger nur ein einziger Spieler mit Schweizer Pass auf dem Feld.
Erneut produzierten die Stäfner in der Startphase zu viele Fehler. Ein Fehlpass hier, ein Stürmerfoul da und Fehlwürfe aus aussichtsreichen Positionen. Nach 23 Minuten schien das Spiel beim Stand von 11:18 bereits gelaufen. Doch dann erwachten nicht nur die Akteure auf dem Platz sondern auch das Publikum. Dank sechs Toren in Folge war wieder alles offen. Ärgerlich war aus Sicht der Stäfner, dass Aleksander Spende seinen direkten Freiwurf vor der Pause noch verwandelte, weshalb es 17:19 stand.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gelbschwarzen bis zum 23:24 durch Mathias Adler fünfmal der Anschlusstreffer. Dann vergab zuerst Laurin Rinderknecht aus dem Spiel heraus die Ausgleichschance, ehe Adler auch noch per Penalty scheiterte. In der 41. Minute machte es Valentin Pietrek vom Siebenmeterstrich besser. Er verkürzte auf 24:25. Damit endeten aber die starken 20 Minuten der Stäfner. Vor allem Basels Kreisläufer Ante Babic war kaum zu stoppen, derweil Gäste-Goalie Marc Guardia seinen Kasten verriegelte. Das Schlussresultat von 31:39 spiegelt das Kräfteverhältnis nicht korrekt wider.
QHL: Handball Stäfa – RTV 1879 Basel 31:39 (17:19)







