Zum Ligaauftakt schickte Trainer Garcia seine verjüngte Mannschaft in ein gewohnt hart umkämpftes Duell. Das Ziel für das erste Pflichtspiel war klar gesteckt: Die im Training erarbeiteten Fortschritte sollten direkt auf die Platte gebracht werden. Gegen KJS Schaffhausen, gegen die man sich schon in der Vergangenheit regelmässig enge und leidenschaftliche Duelle geliefert hatte, wartete direkt eine echte Standortbestimmung.
Die Partie begann mit zwei defensiv gut eingestellten Mannschaften. In den ersten Minuten prägten Paraden auf beiden Seiten das Geschehen. Erst nach über drei Minuten erzielte das Heimteam das erste Tor der Partie. Dennoch hielt Uster/Stäfa in den Anfangsminuten gut dagegen und konnte das Spiel bis in die 15. Minute beim Stand von 8:8 ausgeglichen gestalten.
Doch KJS Schaffhausen übernahm zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Kreisläufer Schopper nutzten die Gastgeber eine Zeitstrafe gegen Uster/Stäfa konsequent aus und zogen Tor um Tor davon. Bis zur 24. Minute erarbeitete sich Schaffhausen eine komfortable 15:11-Führung. Trotz Auszeiten und Wechseln auf Seiten der Gäste fand die SG in dieser Phase defensiv wenig Zugriff. Mit einem deutlichen 17:12 für KJS Schaffhausen ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fand die SG Uster/Stäfa zwar besser in die Partie, schaffte es jedoch nicht mehr, dem Spiel die entscheidende Wende zu geben. Der Abstand pendelte sich über weite Strecken bei fünf Toren ein. Weil die Ustemer Abwehr in den entscheidenden Phasen zu wenig Zugriff bekam und im Angriff wertvolle Chancen liegen gelassen wurden, blieb der erhoffte Anschlusstreffer aus. Am Ende setzte sich KJS Schaffhausen souverän mit 33:28 durch.
Zeit zum Durchatmen bleibt kaum: Bereits am Samstag, 12. September, bietet sich der SG die nächste Möglichkeit auf zwei Punkte. Zu Gast in der Sporthalle Buchholz ist mit Pfader Neuhausen allerdings ein echter Gradmesser aus der Tabellenspitze. Der Anpfiff ertönt um 18:45 Uhr.
1. Liga: KJS Schaffhausen – SG Uster/Stäfa 33:28 (17:12)
Uster/Stäfa: Kauflin D. (19%) / Stenz (12%); Schmidt (3), Grünig (1), Berner (3), Hartmann L. (3), Etter (3), Vogt, Landolt (2), Güntensperger (4), Kauflin J., Hartmann O. (6), Lago (1), Pietrus (2).





