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Handball Stäfa stellt die Weichen für die Zukunft

Juli 8, 2026 | Handball Stäfa

Trotz des schönen Sommerabends fanden über 90 Mitglieder von Handball Stäfa den Weg auf den Frohberg, um an der diesjährigen Generalversammlung einige wichtige Entscheide für die Zukunft von Handball Stäfa zu fällen. Dank der guten Vorbereitung wurden alle Geschäfte – auch die komplexeren wie die Anpassung der Organisationsstruktur – mit nur wenigen Wortmeldungen von den Mitgliedern gutgeheissen.

Bevor über die Zukunft gesprochen wurde, musste natürlich zuerst das vergangene Vereinsjahr sauber abgeschlossen werden. Wirtschaftlich wie sportlich hat sich Handball Stäfa dabei tapfer geschlagen. Trotz beträchtlicher Investitionen in Anpassungen in der Halle, den Einbau der Büros, den Umzug unserer Geschäftsstelle und in den Rookiesbereich, resultierte lediglich ein kleiner Verlust von CHF 3’126.05 statt eines budgetierten Gewinns von CHF 250.–. Sportlich kann man den zwar glücklichen aber sicher verdienten Verbleib der ersten Mannschaft in der QHL als Erfolg verbuchen. Dazu konnte die SG Züri- Obersee FU16 den regionalen Cupsieg, die SG Züri- Obersee F3 den Aufstieg in die 2. Liga und die U15-Inter- sowie die U19-Inter-Junioren den Aufstieg in die Elite feiern. Vor allem diese Erfolge sind für Handball Stäfa sehr erfreulich, da sie zeigen, dass die Investitionen in den Nachwuchsbereich Früchte tragen und den Ruf des Vereins als exzellenten Ausbildungsclub weiter fördern.

Totaler Einsatz am Herbstfest

Eine spezielle Erwähnung verdient sicher der Erfolg des Herbstfestes. Der immense Aufwand des Organisationskomitees um Mark Huber und Marc Furrer hat sich mehr als gelohnt. Die drei ausgelassenen Tage spülten einen beträchtlichen Batzen in die Vereinskasse. Besonders hervorzuheben ist dabei der Einsatz der 1. Mannschaft, die mehr als ein Viertel aller Personaleinsätze abdeckte. Die Jungs sind nicht nur auf dem Spielfeld echte Champions, sondern auch im Jonglieren von Serviertablets.

Veränderungen führen zu neuer Organisationstruktur

Handball Stäfa hat in den letzten Jahren viele Schritte in Richtung einer Professionalisierung der Vereinsstrukturen unternommen. Die im nächsten Jahr anstehende Pensionierung des langjährigen Marketingleiters Rainer Holzinger ist zwar aufgrund seiner grossen Erfahrung und seines enormen Netzwerkes bedauerlich, beschleunigt aber auf der anderen Seite auch Anpassungen in der Organisationstruktur, welche für die Entwicklung von Handball Stäfa nötig sind. Die von Karin Manser vorgestellte neue Struktur sieht vor, dass die Geschäftsstelle personell erweitert wir. Dies in Ergänzung zu den ehrenamtlich tätigen Funktionären, die nach wie vor eine entscheidende Rolle spielen werden.

Marketing und Sponsoring wird intensiviert

Vor allem der arbeitsintensive Bereich Marketing und Sponsoring soll in Zukunft von der verbreiterten personellen Basis profitieren. Hier wird im Moment intensiv an neuen Angeboten und Konzepten gearbeitet. Für diesen Ausbau der Strukturen, die dem gesamten Verein zugutekommen werden, nimmt Handball Stäfa für nächstes Jahr ein etwas grösseres Defizit in Kauf. Co-Präsident Stefan Spörndli ruft die anwesenden Mitarbeiter im Zuge dessen dazu auf ihre persönlichen Netzwerke zu nutzen, um neue Sponsoren und Partner für Handball Stäfa zu finden. Handball Stäfa ist dank seiner Grösse, den hohen Zuschauerzahlen und seiner Leuchtturm-Wirkung in der Region ein attraktiver Partner, der vielen Firmen eine passende Plattform bieten kann.

Ehre wem Ehre gebührt

Die zur Wiederwahl stehenden Co-Präsidenten Stefan Spörndli und Bernd Pietrus wurden einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Aus dem vereinsseitigen Teil des Führungsgremiums gab es zwei Rücktritte zu verzeichnen. Beide Zurücktretenden, Markus Jud und Bernadette Kälin, wurden unter grossem Applaus für ihre Verdienste geehrt, zu Ehrenmitgliedern ernannt und werden dem Verein auch in Zukunft eng verbunden bleiben. Nun gilt es die vakanten Stellen im Gremium wieder zu besetzen. Die von den Mitgliedern gutgeheissene Änderung der Statuten gemäss den Vorgaben von Swiss Olympic verlangt neu explizit nach einer Vertreterin oder einem Vertreter aus dem Athletenkreis im Führungsgremium. Stefan Spörndli nutzte die Plattform Generalversammlung gleich, um an den Positionen interessierte Mitglieder aufzufordern sich für diese interessante Aufgabe zu melden. Nachdem alle Traktanden in rekordverdächtigen eineinhalb Stunden abgearbeitet waren konnte Stefan Spörndli die Anwesenden schon kurz vor 21 Uhr in den herrlichen Stäfner Sommerabend entlassen. Nun wartet eine aufregende, aber sicher auch herausfordernde Saison auf die Gelb-Schwarzen.  

Autor: Thomas Engeli

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