
Im zweiten Spiel der Playout-Serie zwischen Handball Stäfa und dem HSC Suhr Aarau entschieden erneute Kleinigkeiten – diesmal zu Ungunsten des Seeklubs. Nach er 30:33-Niederlage vor lautstarker Kulisse auf dem Frohberg steht es in der Best-of-5-Serie 1:1. Für das dritte Spiel am Sonntag in Aarau organisiert Stäfa wiederum einen Fancar.
Moritz Ebert nahm den Stäfnern gleich die ersten beiden freien Würfe weg, was den Gästen eine 2:0-Führung ermöglichte. Die Gelbschwarzen brachte das jedoch nicht aus dem Konzept – im Gegenteil. Mit vier Toren in Folge rissen sie das Ruder sofort wieder herum. Eine offensive, aufsässige Deckung mit einem gut aufgelegten Luca Frei zwischen den Pfosten bildeten die Basis dafür. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten die Gastgeber mehrheitlich die Nase vorn, während die Aargauer ersten in den zehn Minuten vor der Pause etwas Oberwasser erhielten.
Nach dem Seitenwechsel gaben aber die Stäfner wieder den Ton an und legten wiederholt auf zwei Tore vor. Mit viel Dynamik gelang es ihnen, den massiven Abwehrverbund der Gäste zu durchbrechen. Die nach der Beurlaubung von Aco Stevic am Montag durch Urs Mühlethaler, Markus Berchten und Viran Morros betreuten Aargauer lagen nach 40 Minuten und einem Doppelschlag von Julius Voelkin erstmals wieder in Führung. Die Stäfner liessen sich jedoch nicht abschütteln und glichen vom 21:21 bis zum 27:27 immer wieder aus.
Dann war es erneut Goalie Ebert, der mit Paraden gegen Han Völker und Linard Martis den Gästen die erstmalige 3-Tore-Führung zum 31:28 ermöglichte. 100 Sekunden vor Schluss gelang dem sicheren Penaltyschützen Joel Herbst nochmals der Anschlusstreffer. Die Partie kippte aber nicht mehr und Suhr Aarau feierte ausgelassen das Re-Break in der Serie.
«Heute haben wir das Goalieduell verloren und zu viele freie Würfe nicht verwerten können»; sagte Assistenztrainer Mike Felder. «Wir haben mega viel richtig und gut gemacht, einen grossen Kampf geliefert.» Die gegenseitige Unterstützung zeichne das Team aus, von den Fans komme unglaublich viel Energie. «Wir müssen genau so weitermachen.»
Spiel 3 wird am Sonntag um 17 Uhr in der Schachenhalle in Aarau angepfiffen. Stäfa organisiert einen Fancar, für den man sich hier bis Donnerstag um 16 Uhr anmelden kann.
QHL, Playout, Spiel 2: Handball Stäfa – HSC Suhr Aarau 30:33 (13:13); Stand in der Serie: 1:1.
Frohberg. 1167 Zuschauer. SR: Hennig/Meier. – Torfolge: 0:2, 4:2, 8:6, 8:9, 11:10, 12:13, 13:13; 15:13, 17:15, 18:20, 21:21, 24:25, 27:27, 27:29, 28:31, 30:31, 30:33. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 6-mal 2 Minuten plus Disqualifikation Maric (59.) gegen Suhr Aarau. – Stäfa: Frei (6 Paraden)/Cachin (4)/Wyss; Bächtiger (3), Herbst (7/5), Ardielli (3), Adler (4), Völker (6), Yamada, Ladan (2), Martis (2), Zeller, Rinderknecht (3), Zimmermann, Steiner, Pietrus. – Suhr Aarau: Ebert (10 Paraden)/ Marjanac (2); Sarlos (7/5), Köchli, Witczak, Knezevic (5), Maric (5), Läber (3), Rohr, Bieri (1), Gnehm (3), Völkle, Voelkin (5), Wolfgang, Popovski (3). – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (26./10:10, 55./27:29, 57./28:31) Suhr Aarau (22./9:9, 43./20:21).






