
Handball Stäfa kann K.o.-Spiele. Das haben das Team, der Staff und die gelbschwarze Wand vor einem Jahr in den Aufstiegs-Playoffs gegen die HSG Baden-Endingen bewiesen – und zum Auftakt der Playouts am Sonntag in Aarau eindrücklich bestätigt. Mit Teamspirit können ambitionierte und gut eingestellte Amateure auch Profis schlagen. Das soll auch am Mittwoch ab 19.15 Uhr auf dem Frohberg gelingen und in der Best-of-5-Serie auf 2:0 gestellt werden.
Von den 27 Spielen in der QHL-Hauptrunde haben die Stäfner nur gerade ein einziges gewonnen. Sämtliche drei Direktduelle mit dem HSC Suhr Aarau gingen verloren. Aber die Formkurve der Gelbschwarzen, die sich schon länger auf die Playouts vorbereiten konnten, zeigte zuletzt nach oben. Die Aargauer hingegen verpassten erst in letzter Sekunde die Playoffs und gerieten in eine Negativspirale, aus welcher sie am Sonntag nicht hinausfanden.
Die Entwicklungen der vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen des HSC Suhr Aarau am Montag veranlasst, per sofort einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen. Mit Urs Mühlethaler übernimmt ein erfahrener Trainer die Geschicke und soll der Mannschaft die nötigen Impulse geben, den Klassenerhalt zu schaffen. Unterstützt wird er dabei von Markus Berchten und Viran Morros. Trainer Aleksandar Stevic wurde bis zum Ende der Playouts beurlaubt.
Die Stärken von Handball Stäfa ortet Cheftrainer Lukas Maag im intakten Teamgefüge und der Spielfreude seiner Mannschaft. Genau in diesem Punkt unterschieden sich die beiden Teams im ersten Playout-Spiel. Während sich die Stäfner gegenseitig anfeuerten, liessen die Aargauer schon bald die Köpfe hängen. „Die Unterstützung unserer Fans auf dem Frohberg – und auch auswärts – ist ein weiterer Pluspunkt“, sagt Maag.
Nehmen wir Luki beim Wort und verwandeln den Frohberg am Mittwochabend in einen gelbschwarzen Hexenkessel!

