Auftakt am Sonntag in Aarau

Noch keine elf Monate ist es her, da trugen die Fans im NLB-Playoff-Final Handball Stäfa gegen die HSG Baden-Endingen zu einem 3:0-Sieg. Nun soll die gelbschwarze Wand dem Seeklub in den Playouts gegen den HSC Suhr Aarau den Verbleib in der Quickline Handball League ermöglichen.

Von den 27 Spielen in der QHL-Hauptrunde haben die Stäfner nur gerade ein einziges gewonnen. Am 27. September bezwangen die Gelbschwarzen zuhause Wacker Thun 35:33. Im letzten Heimspiel vor Weihnachten resultierte beim 36:36 gegen den RTV Basel noch ein weiterer Punktgewinn. Daneben setzte es für das Team von Lukas Maag 25 Niederlagen ab. Trotzdem glaubt der Cheftrainer an intakte Chancen in der am Sonntag um 17 Uhr in Aarau beginnenden Playout-Serie, die nach dem Modus Best of five ausgetragen wird: «Es beginnt wieder alles bei Null. Wir haben uns gut vorbereitet und haben nichts zu verlieren. Ich glaube wir können das Momentum gut auf unsere Seiten ziehen!»

Für die Aargauer spreche der Hexenkessel Schachenhalle. «Und sie verfügen über die routinierteren Spieler als wir», fügt Lukas Maag an. Zudem kann der HSC auf die Dienste von acht ausländischen Profis zählen, während im Stäfner Kader nur Han Völker und Kazuchika Yamada nicht über einen Schweizer Spass verfügen und fast alle Akteure einer beruflichen Tätigkeit nachgehen oder studieren.

Die Stärken von Handball Stäfa ortet der Cheftrainer im intakten Teamgefüge und der Spielfreude seiner Mannschaft. «Die Unterstützung unserer Fans auf dem Frohberg – und hoffentlich auch auswärts – ist ein weiterer Pluspunkt.» Die Formkurve der Stäfner zeigte zuletzt aufwärts, während Suhr Aarau in eine Negativspirale geriet und in den letzten beiden Runden einen 4-Punkte-Vorsprung auf GC Amicitia verspielte.