
Handball Stäfa verliert das Seederby gegen GC Amicitia Zürich zum Abschluss der QHL-Hauptrunde 32:33. Die Stadtzürcher ziehen dank dieses Sieges nach Punkten mit dem HSC Suhr Aarau gleich, der in St. Gallen 23:31 verliert, weisen aber die deutlich bessere Tordifferenz auf. Deshalb geht das letzte Playoff-Ticket an GC Amicitia Zürich, während Handball Stäfa im Playout um den Verbleib in der höchsten nationalen Liga auf Suhr Aarau trifft. Das erste Duell der Best-of-5-Serie wird am Sonntag, 12. April, um 17 Uhr in Aarau angepfiffen. Das erste Heimspiel auf dem Frohberg wird am Mittwoch, 15. April, um 19.15 Uhr ausgetragen. Spiel 3 ist auf Sonntag, 19. April, terminiert worden.
In den letzten Sekunden der Partie in der Saalsporthalle hätte sich Stäfa einen anderen Playout-Gegner erspielen können. Doch ein versuchtes Kreisanspiel fand den Adressaten nicht, weshalb es nichts wurde mit dem 33:33-Ausgleich. Mit diesem hätten die Stäfner den Kantonsrivalen in die Abstiegsentscheidung gezogen.
GC Amicitia hatte über weite Strecken der 27. Hauptrundenpartie die Nase vorne gehabt. Entscheidend abzusetzen vormochten sich die Stadtzürcher jedoch nie. In der ersten Halbzeit hatten sich die Einheimischen wiederholt auf vier Längen abgesetzt, in die Kabine retteten sie aber nur eine 17:15-Führung.
In der 40. Minute glich Karlo Ladan mittel Gegenstoss für Stäfa erstmals zum 21:21 aus. Die Chance auf den Führungstreffer vergaben die Gäste jedoch durch einen technischen Fehler. Für das 22:22 zeichnete der souveräne Penaltyschütze Joel Herbst verantwortlich, dann sorgte Han Völker zweimal für den Gleichstand, ehe sich GC Amicitia wieder bis auf drei Tore absetzen konnte.
Doch die Stäfner gaben nicht auf. Drei Minuten vor Schluss traf Moritz Bächtiger zum 31:31. Nun war die Spannung in der Saalsporthalle mit Händen zu greifen. Topskorer Mathias Adler sah seinen Wurf von Tim Müller abgewehrt, ehe André Cachin gegen Yann Thümena erfolgreich intervenierte und Stäfa zehn Sekunden vor Schluss ein letztes Time-out nahm. Der letzte Angriff der Gelbschwarzen endete jedoch ohne Torabschluss.
Während Stäfa in den letzten beiden Partien eine Aufwärtstendenz erkennen liess, zeigt die Fieberkurve des HSC Suhr Aarau alarmierende Werte an. Dies gilt es nun mit Unterstützung der gelbschwarzen Wand auszunutzen.
QHL: GC Amicitia Zürich – Handball Stäfa 33:32 (17:15)
Saalsporthalle. 1024 Zuschauer. SR: Hennig/Meier. – Torfolge: 2:0, 4:3, 7:3, 7:6, 11:7, 12:9, 15:11, 17:13, 17:15; 19:16, 19:18, 21:21, 24:24, 27:24, 27:26, 29:26, 31:28, 31:31, 33:31, 33:32. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia, 4-mal 2 Minuten gegen Stäfa. – GC Amicitia: Fuchs (6 Paraden)/Müller (3); Petrig (5/4), Cagalj (1), Gilles Besek (2), Thümena (1), Röttges (2), Rüegg (2), Grau (3), Poloz (7), Platz (8), Bänninger, Bindt, Mecenero, Alex Besek (2). – Stäfa: Cachin ( 6 Paraden)/Frei (2); Bächtiger (5), Herbst (11/7), Ardielli (1), Adler (1), Spörndli, Völker (4), Yamada (1), Ladan (2), Martis (3), Zeller, Rinderknecht (4), Steiner, Pietrus. – Bemerkungen: Time-outs: GC Amicitia (27./16:12, 41./21:21, 60./33:32); Stäfa (20./11:7, 53./29:26, 60./33:32).






