
Handball Stäfa ist im letzten Heimspiel der Hauptrunde eine deutliche Leistungssteigerung gelungen. Gegen den TSV St. Otmar St. Gallen reichte diese zu einer 16:15-Pausenführung, aber nicht zu einem Punktgewinn. Die Gäste setzten sich 33:31 durch.
Die Stäfner traten im vergleich zu den deutlich verlorenen Partien gegen Kriens-Luzern und den BSV Bern deutlich verwandelt auf. In der Deckung hielten sie trotz körperlicher Unterlegenheit tapfer dagegen, während sie im Angriff die Fehlerquote vor allem in der ersten Hälfte tief hielten. Die Folge davon waren eine 4:2-Führung, Mitte der ersten Halbzeit ein Rückstand, der nie mehr als ein Tor betrug, und zur Pause ein 16:15-Vorsprung.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Ostschweizer oft auf den siebten Feldspieler und eine offensivere Deckung. Mit beidem bekundeten die Stäfner Mühe. Prompt gerieten die Gastgeber 21:24 in Rückstand. Doch angepeitscht vom Heimpublikum standen die Stäfner wieder auf. Karlo Ladan erzielte in der 47. Minute den 24:24-Ausgleich. Erst in den Schlussminuten, als sich die Stäfner den einen oder anderen Fehler zu viel erlaubten, vermochte sich St. Gallen leicht abzusetzen.
«Wir befinden uns mitten in der Vorbereitung auf die Playouts und hätten uns heute beinahe mit Punkten für die Leistungssteigerung belohnt», sagt Marco Wyss, der mit zehn Paraden zu überzeugen vermochte. Der Goalie freut sich auf die Partien im April: «Mit Entscheidungsspielen haben wir Erfahrung, von dieser wollen wir profitieren.»
Vor dem Anpfiff waren sechs Spieler verabschiedet worden. Linard Martis stellt sich in der nächsten Saison bei einem anderen Verein einer neuen Herausforderung. Renato Bertschinger verabschiedet sich vom leistungsorientierten Handballsport. André Cachin und Leander Zeller setzen auf ihre berufliche Karriere, Marco Mores trat bereits während der Saison aus gesundheitlichen Gründen zurück und Kazuchika Yamada kehrt nach drei Jahren in seine Heimat Japan zurück.
Den nächsten und zugleich letzten Auftritt in der Hauptrunde haben die Gelbschwarzen am Mittwoch, 1. April, um 19.15 Uhr. Dann gastieren die Stäfner in der Saalsporthalle bei GC Amicitia Zürich. Holen die Gelbschwarzen mindestens einen Punkt, bestreiten sie die Playouts gegen die Stadtzürcher. Mit einem Sieg könnte GC Amicitia dem HSC Suhr Aarau, den es heute im Direktduell 31:27 bezwang, das Playoff-Ticket noch wegschnappen.
QHL: Handball Stäfa – TSV St. Otmar St. Gallen 31:33 (16:15)
Frohberg. 667 Zuschauer. SR: Albert Gallardo/Albert Gallardo. – Torfolge: 0:1, 4:2, 6:5, 8:9, 11:10, 12:13, 13:14, 16:14, 16:15; 17:15, 18:19, 20:20, 20:23, 24:24, 25:26, 27:27, 28:30, 30:31, 30:32, 31:33. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 7-mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Wetzel (58.) gegen St. Gallen. – Stäfa: Wyss (10 Paraden)/Cachin/Frei (1); Bächtiger (2), Herbst, Ardielli (5/3), Adler (8/2), Spörndli, Völker (6), Ladan (2), Martis (5), Zeller (3), Rinderknecht, Steiner, Pietrus, Schönberg. – St. Gallen: Björkman (7 Paraden)/Jochum (1); Bolt (3), Tobler-Larocque, Dörwaldt (3), Brülisauer, Niederer, Heinl, Löfström (2/1), Höning, Jessen (1), Da Silva Alves (3), Schneider, Möller (4), Braun (13/4), Wetzel (4). – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (17./9:10, 44./21:24, 58./30:32); St. Gallen (28./14:14, 55./29:30). 15. Ardielli wirft Penalty an die Latte (8:8). 23. Björkman hält Penalty von Herbst (12:12). 44. Björkman hält Penalty von Adler (21:24). 46. Frei hält Penalty von Löfström (22:24). 59. Jochum hält Penalty von Ardielli, der im Nachschuss zum 31:32 trifft.







