
Handball Stäfa verliert auch das dritte Saisonduell mit dem BSV Bern deutlich. Hatten die Stäfner in den ersten beiden Partien über 40 Gegentore kassiert, verloren sie auf dem Frohberg 23:36. In der Startphase und während rund einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit waren sie den Gästen ebenbürtig, eine zu hohe Anzahl technischer Fehler ermöglichte den Bernern aber einfache Gegenstosstore.
Im Gegensatz zur Partie gegen Kriens-Luzern verschliefen die Stäfner den Start nicht. Nach 9 Minuten stand es 3:3. Doch dann verloren die Gelbschwarzen viele Bälle im Angriff und mussten durch Levin Wanner einen Gegenstosstreffer nach dem anderen hinnehmen. Sieben Minuten später stand es 3:10. Und als der Wädenswiler Sandro Gantner für den BSV in seiner ersten Aktion in der 25. Minute einnetzte, wuchs die Differenz erstmals auf zehn Tore (6:16) an.
Einen grossen Anteil daran, dass die Stäfner kaum Treffer erzielen konnte, hatte Nationalgoalie Mathieu Seravalli, der lange eine Abwehrquote von über 50 Prozent aufwies. Bis zur Pause musste er sich bloss acht Mal geschlagen geben.
Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Stäfner ihre beste Phase. Solidarisch offensiv verteidigend vermochten sie die Berner zu stoppen. Mit vier Toren in Folge verkürzten sie von 12:23 auf 16:23. In der Schlussphase wuchs die Fehlerquote wieder an, was die Differenz auf 13 Tore steigen liess.
Trotz der Wucht der Berner vermochten die Stäfner ihnen im Positionspiel defensiv Paroli zu bieten, das Gros der Differenz hatte ihren Ursprung in den einfachen Gegenstosstoren. Im Angriff verdiente sich Han Völker mit seinen wuchtigen Distanzwürfen gute Noten. Ungenügend waren hingegen die Wurfquoten der Flügel- und Kreisspieler.
Den nächsten und zugleich letzten Heimauftritt in der Hauptrunde haben die Gelbschwarzen am Mittwoch, 25. März, um 19.15 Uhr. Dann empfangen die Stäfner den TSV St. Otmar St. Gallen in der Frohberghalle.
QHL: Handball Stäfa – BSV Bern 23:36 (8:17)
Frohberg. 676 Zuschauer. SR: Hardegger/Hardegger. – Torfolge: 1:0, 1:2, 3:3 (9.), 3:10 (16.), 4:10, 4:12, 6:16, 8:17; 9:20, 12:23, 16:23, 19:31, 23:36. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 5-mal 2 Minuten gegen Bern. – Stäfa: Frei (4 Paraden)/Wyss (5); Bächtiger (2), Herbst (1), Ardielli, Adler (2), Völker (8), Yamada (1), Ladan (3), Martis (4), Zeller (1), Rinderknecht, Steiner, Pietrus (1), Schönberg. – Bern: Seravalli (15 Paraden)/Fischer (1); Eggimann (1), Jauer (4), Kusio (8), Weingartner (3), Wanner (9/2), Strahm (2), Nyström (1), Rohr, Kalt, Corluka (4), Allemann (2), Schnyder (1), Gantner (1), Hirt. – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (12./3:7, 52./18:26, 58./21:32); Bern keines. 15. Seravalli hält Penalty von Herbst (3:9). 24. Ardielli wirft Penalty an die Latte (6:14). 39. Wyss hält Penalty von Wanner (12:21).





