
Nach einer kurzen Pause wegen der Sportferien hatte das U15 Inter in der Finalrunde zunächst die SG Rhyfall Munot mit 41:27 und anschliessend die SG Wiggertal mit 43:30 bezwungen. Als nächste Herausforderung stand dieses Wochenende die Reise nach Crissier für das Spiel gegen die RG Vaud Hand Crissier-West auf dem Programm. Auswärtsspiele in der Westschweiz sind grundsätzlich nie einfach und hinzu kam der Ausfall bzw. die Absenz von drei Stäfner Rückraumspielern.
Der Start ins Spiel gelang den Stäfnern sehr gut. Aus einer stabilen Abwehr inkl. Torhüter kamen sie ins Tempospiel und setzten sich Schritt für Schritt ab. Daran änderte auch ein Time-Out der Gastgeber in der 14. Minute beim Stand von 8:3 für Stäfa nichts. Bis zum 17:6 in der 26. Minute war aus Stäfner Sicht alles in bester Ordnung. Leider folgten bis zur Pause noch drei technische Fehler und ein lascheres Abwehrverhalten ermöglichte den Gastgebern, auf 19:11 zu verkürzen.
In der zweiten Halbzeit schwankte die Differenz lange Zeit zwischen 8 und 10 Toren. Beim Stand von 31:20 nach 48 Minuten hatten einige Stäfner vermutlich den Eindruck, das Spiel sei entschieden und es brauche nicht mehr vollen Einsatz und volle Konzentration. Viereinhalb Zeigerumdrehungen später war die Differenz auf 7 Treffer geschrumpft und nötig wurden ein Time-Out und einige Auswechslungen. Glücklicherweise nahmen die Gelbschwarzen den Kampf an und sicherten sich schliesslich mit 36:30 die nächsten beiden Punkte der Finalrunde.
Damit bleibt das U15 Inter in dieser Saison weiterhin ungeschlagen und macht den nächsten Schritt in Richtung des Saisonziels. Getrübt wurde die Freude durch die Fussverletzung von Alan kurz vor Schluss. Damit wächst das Stäfner Lazarett weiter an und es bleibt allen betroffenen Spielern gute Besserung zu wünschen. Vor der Rückreise mit dem Zug legte das Team noch einen Zwischenstopp in der Filiale einer bekannten Fast-Food-Kette ein, um sich zu stärken und den Sieg zu feiern.
Autor: Balz Solenthaler
