In sieben Minuten überrannt

Handball Stäfa missglückte der Start in die Partie gegen den HC Kriens-Luzern völlig. Nach sieben Minuten lag das Schlusslicht gegen den Tabellenzweiten schon 2:9 zurück. Schliesslich resultierte eine 34:44-Niederlage.

In der 8. Minute nahm Lukas Maag bereits das zweite Time-out. Die Stäfner lagen da bereits 3:10 im Hintertreffen. Mit technischen Fehlern hatten sie die Gäste zu einfachen Toren eingeladen. Die Flügelflitzer Ben Zimmermann und Nils Epp nutzten diese Angebote gnadenlos aus. Und am Kreis bekamen die Gelbschwarzen Marc Bader nicht in den Griff. «Auf mich machte es den Eindruck, als wären wir nicht bereit für die Intensität der Krienser», meinte Laurin Rinderknecht, der die Startphase von der Bank aus verfolgte. «Wir fanden hinten wie vorne nicht in die Zweikämpfe und wurden regelrecht überrannt.» Erst als die Stäfner als Team besser zusammen funktionierten, vermochten sie den individuell deutlich besseren Gästen Paroli zu bieten. Bis zur Pause wuchs der Rückstand nur auf acht Tore an.

In der 44. Minute war beim Stand von 24:35 die Differenz mit elf Toren am grössten. In der Folge vermochten die Stäfner einige gute Aktionen zu zeigen, verpassten es aber, den Rückstand im einstelligen Bereich zu finalisieren.

Die restlichen drei Partien der Hauptrunde dienen den Stäfnern der Vorbereitung auf die Mitte April beginnenden Playouts. Den nächsten Auftritt haben die Gelbschwarzen am Samstag, 14. März, um 18 Uhr erneut in der Frohberghalle. Am regionalen Cupfinal-Weekend empfängt der QHL-Tabellenletzte den BSV Bern.

QHL: Handball Stäfa – HC Kriens-Luzern 34:44 (16:24)

Frohberg. 671 Zuschauer. SR: Hardegger/Hardegger. – Torfolge: 1:5, 2:9, 4:12, 7:12, 9:16, 12:20, 16:24; 19:29, 23:31, 24:35, 29:37, 30:40, 34:44. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 1-mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern. – Stäfa: Cachin (2 Paraden)/Frei (3)/Wyss (2); Bächtiger (4), Herbst (7/3), Ardielli (1), Adler (2), Völker (6), Yamada (1), Ladan (7), Martis, Zeller (1), Rinderknecht (4), Bertschinger (1), Steiner. – Kriens-Luzern: Bonnefoi (8 Paraden)/Scheidiger (5); Aellen, Sigrist (8), Wolfisberg (1), Orbovic (3), Cepic (3), Oertli (3), Müller (1), Epp (7), Delchiappo, Bader (5), Langenick, Zimmermann (12), Flückiger (1). – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (4./1:5, 8./3:10); Kriens-Luzern (20./11:19, 48./27:36).