Stäfa fix in den Playouts

Im ersten von vier Heimspielen in Folge verlor Handball Stäfa gegen Wacker Thun 36:39. Damit steht nun auch mathematisch definitiv fest, dass die Gelbschwarzen in den Playouts um den Verbleib in der Quickline Handball League werden spielen müssen. Der Gegner in dieser Best-of-5-Serie wird mit grösster Wahrscheinlichkeit GC Amicitia Zürich oder HSC Suhr Aarau heissen.

Die Stäfner traten im Duell mit dem den auf Platz 4 liegenden Thunern allerdings nicht wie ein Abstiegskandidat auf. In der äusserst torreichen Startphase dominierten die Einheimischen das Geschehen. Es waren keine zehn Minuten gespielt, als Moritz Bächtiger mit einem Doppelschlag das 8:4 bewerkstelligte. Die Gäste bekamen in der Deckung den Zugriff nicht und scheiterten im Angriff wiederholt an André Cachin. Wacker-Topskorer Ante Gadza benötigte ebenfalls etwas Anlaufzeit. In der 12. Minute war er zum 9:7 erstmals erfolgreich.

Trotz einer Unterzahlsituation behielten die Stäfner vorerst die Oberhand – sie bauten ihren Vorsprung in der ersten Überzahl sogar weiter aus. In der 19. Minute traf Mathias Adler zum 15:11. Zehn Minuten später sahen sich die Gelbschwarzen mit 17:18 erstmals im Hintertreffen.

Die zweite Halbzeit begann mit ausgeglichenem Spielstand. Dies änderte sich jedoch rasch und die Gäste – mit sechs Siegen in Serie das Team der Stunde in der QHL – setzten sich innert neun Minuten auf fünf Tore (22:27) ab. Doch die Stäfner liessen sich nicht abschütteln und erzielten sechseinhalb Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 33:34. Für den Umschwung reichte es jedoch nicht, weshalb aus dem zweiten Sieg gegen Wacker Thun nichts wurde.

Im zweiten von vier Heimspiel in Folge empfangen die Stäfner am Samstag um 18 Uhr den HC Kriens-Luzern.

QHL: Handball Stäfa – Wacker Thun 36:39 (19:19)

Frohberg. 782 Zuschauer. SR: Odermatt/Rachad. – Torfolge: 2:0, 3:2, 6:3, 8:4, 9:8, 12:9, 15:11, 15:14, 17:15, 17:18, 19:19; 19:21, 21:24, 22:27, 24:27, 24:29, 26:29, 24:29, 26:29, 29:31, 29:33, 33:34, 34:35, 34:37, 35:39, 36:39. – Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 4-mal 2 Minuten gegen Thun. – Stäfa: Cachin (8 Paraden)/Frei (7); Bächtiger (7), Herbst (9/2), Ardielli (4), Adler (4), Spörndli, Völker (4), Yamada (1), Ladan, Martis (5), Zeller (2), Rinderknecht, Bertschinger, Steiner. – Thun: Fürst (10 Paraden)/Winkler (3); Stettler (6), Joshua Baumann (1), Kiener (4), Flavian Römer (6), Cakaric (5), Buck (5), Guignet, Schwab (1), Gruber (1), Leandro Römer, Delhees (3), Meschke (1), Gadza (6/3). – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (29./17:18, 38./22:26, 59./35:38); Thun (30./19:19, 49./29:31, 60./35:38). 41. Frei hält Penalty von Gadza (22:27).