
Der Tabellenvorletzte Suhr Aarau feierte bei Schlusslicht Handball Stäfa einen 36:27-Auswärtssieg. Die zu fehlerhaften Einheimischen hielten auf dem Frohberg knapp 20 Minuten mit und mussten sich vorab in der zweiten Halbzeit förmlich dominieren lassen.
Den Unterschied in der ersten Spielhälfte machte Gästekeeper Moritz Ebert mit wegweisenden Paraden nach rund 20 Minuten. Dies ermöglichte es den Aargauern, die wiederholt zu einfachen Toren über den Kreis kamen, innert fünf Minuten vom 8:9 auf 8:13 davonzuziehen. Zwar kamen die Gelbschwarzen nochmals auf zwei Tore heran, zurück ins Spiel fanden sie aber nie mehr richtig.
Immer wieder taten sich in der Defensive des Seeklubs Lücken auf. Zudem fehlte es den Stäfnern im Angriff an Durchschlagskraft. Der achtfache Torschütze Thomas Bieri stellte in der 53. Minute erstmals eine Differenz von zehn Toren her. Am Ende waren es dann deren neun. Damit gaben die Aargauer den zweiten Playout-Platz an GC Amicitia ab und kletterten auf Rang 8.
Weiter geht es für die Handball Stäfa am Mittwoch, 18. Februar, mit dem Auswärtsspiel gegen den BSV Bern.
QHL: Handball Stäfa – HSC Suhr Aarau 27:36 (14:17)
Frohberg. 670 Zuschauer. SR: Hennig/Meier. – Torfolge: 0:2, 2:4, 5:5, 6:6, 6:8, 8:9 (19.), 8:13, 11:13, 12:15, 14:17; 17:19, 18:23, 19:26, 22:28, 22:32, 24:34, 27:36. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 2-mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau. – Stäfa: Frei (2 Paraden)/Cachin (5)/Wyss; Bächtiger (1), Herbst (1), Ardielli (5/1), Adler (6), Völker (2), Yamada (2), Ladan (2), Martis (5), Zeller, Rinderknecht (2), Zimmermann (1), Bertschinger, Steiner. – Suhr Aarau: Ebert (8 Paraden)/ Herceg (5); Dubi, Sarlos (4/2), Witczak (1), Knezevic (1), Ferraz (4), Maric (4), Läber, Grau (3), Rohr, Bieri (8), Gnehm, Voelkin (5), Wolfgang (1), Popovski (5). – Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (23./8:12, 43./19:25) Suhr Aarau (30./14:16, 46./21:27). 15. Cachin hält Penalty von Sarlos (6:6). 25. Cachin hält Penalty von Popovski, der im Nachschuss zum 8:13 trifft.





