
Die SG Uster/Stäfa hat ihre positive Serie erfolgreich fortgesetzt. Im heimischen Buchholz setzten sich die Gastgeber in einem offenen Schlagabtausch und Schützenfest gegen Pfader Neuhausen mit 36:32 (22:19) durch und feierten damit den dritten Sieg in Folge.
Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich die Offensiven beider Teams früh in Szene setzten. Die SG Uster/Stäfa überzeugte dabei mit einer effizienten Wurfkraft: Nils Passen (8 Tore) und Gian Spörndli (6 Tore bei einer herausragenden Trefferquote von 85 %) trafen zuverlässig. Auf der anderen Seite erwies sich Torhüter Marc Horsch in wichtigen Momenten als sicherer Rückhalt und leistete mit 8 Paraden einen wertvollen Beitrag, um den offensiv starken Gästen um Levin Wüthrich (10 Tore) Grenzen zu setzen. Letztlich war es die etwas präzisere Angriffsarbeit der SG, die den Unterschied ausmachte und ihr zur Pause eine hauchdünne, aber psychologisch wichtige Dreitorführung (22:19) verschaffte.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein nervenaufreibendes Auf und Ab. Die Gäste aus Neuhausen liessen nicht locker und blieben dank hoher Wurfquote dicht dran. Der Druck kulminierte in der 36. Minute, als ein Treffer von Jonas Schenk den Anschlusstreffer zum 25:24 bescherte. Doch anstatt einzuknicken, bewies die SG Uster/Stäfa Nervenstärke. Trainer Romeo Garcia fand die richtigen Antworten, und sein Team bestrafte vor allem die Offensivwechsel der Gäste während deren Zeitstrafen konsequent. Diese Disziplin im Umschaltspiel und eine sich stabilisierende Abwehr bildeten die Grundlage für eine erneute Aufholjagd – diesmal in eigener Sache. Durch schnelle Konter und klug herausgespielte Torchancen baute die SG den Vorsprung Stück für Stück wieder aus.
Den entscheidenden Vorteil machte schliesslich die kollektive Stärke des Teams aus. «Wir haben das Spiel gewonnen, weil wir als Team aufgetreten sind. Wie gegen Kreuzlingen: Jeder für jeden», fasste ein zufriedener Trainer Romeo Garcia zusammen. «Genau das macht uns stark.» Diese eingeschworene Haltung zeigte sich auf dem Feld: in der gegenseitigen Deckung in der Abwehr, der Unterstützung im Angriff und der konsequenten Ausnutzung von Überzahlsituationen. Die Statistik bestätigte am Ende den knappen, aber verdienten Erfolg, bei dem die SG mit 67 % Wurfquote etwas effizienter war als der Gegner (65 %).
Durch den Sieg klettert die SG Uster/Stäfa in der Tabelle auf den vierten Platz und bleibt damit im Rennen um die Spitzenplätze. Das Team blickt mit Optimismus auf das nächste Highlight. Dieses findet bereits am kommenden Sonntag, 15. Februar 2026, statt. Dann gastiert um 15:30 Uhr die SG Seen Tigers/Pfadi, aktuell Tabellenfünfter, auf dem Stäfner Frohberg. Ein erneuter Sieg würde die Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Hauptrunde weiter verbessern.
1. Liga: SG Uster/Stäfa – Pfader Neuhausen 36:32 (22:19)
Uster/Stäfa: Horsch (34%)/Stenz (16%); Passen (8/2), Etter (4), Spörndli (6), Vernier (2), Schmidt (5), Güntensperger Chris (3), Berli (2), Gorlé, Domeisen (4), Gayle, Dejung, Kauflin (2), Güntensperger Gian.
Autor: Jonas Kauflin
