
Bis 13 Minuten vor Schluss bewegte sich Handball Stäfa mit Pfadi Winterthur auf Augenhöhe. Am Ende kassierte das Schlusslicht beim Tabellenzweiten aber eine 26:35-Niederalge.
Trotz zweier Zeitstrafen in der Startphase gegen sie führten die Stäfner nach elf Minuten in der Axa Arena 7:4. Eine doppelte Überzahl nutzte Tim Rellstab für die Winterthurer nach knapp 20 Minuten zum 10:10-Ausgleich. Gleich darauf waren die Stäfner zwei Mann mehr und setzten sich wieder ab. Wie in der ersten Begegnung zum Saisonstart brachten sich die Gelbschwarzen mit fünf schwachen Minuten vor der Pause um ihre Früchte aus der ersten Halbzeit. Aus dem 11:14 machten die Pfader in dieser Phase ein 15:14.
Das Spiel kippte dadurch jedoch nicht vollends. Zwar hatten die Gastgeber hernach meist die Nase vorn, doch die Stäfner liessen sich vorerst nicht abschütteln. In der 48. Minute glich Linard Martis zum 23:23 aus. Bis zum Schlusspfiff gelangen den Seebuben allerdings nur noch drei Treffer, derweil Pfadi Winterthur noch 13 Mal einnetzte und sich das Punktepaar sicherte.
Den ersten QHL-Auftritt vor Heimpublikum in diesem Kalenderjahr haben die Stäfner am Mittwoch, 11. Februar. Um 19.15 Uhr empfangen sie dann auf dem Frohberg den HSC Suhr Aarau.
QHL: Pfadi Winterthur – Handball Stäfa 35:26 (15:14)
Axa Arena, Winterthur. 703 Zuschauer. SR: Hasler/Hungerbühler. – Torfolge: 3:2, 3:4, 4:7, 6:8, 7:10, 10:10, 10:12, 11:14 (25.), 15:14; 17:17, 19:17, 21:20, 23:20, 23:23 (48.), 27:23, 30:24, 32:26, 35:26. – Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Pfadi, 7-mal 2 Minuten gegen Stäfa. –Pfadi: Kusnandar (5 Paraden)/Grazioli (4); Süss, Eggert (1), Hübner (4), Simic (1), Rellstab (5), Heer, Parkhomenko (8), Baumann (2), Romer (2), Ben Romdhane (5), Colakovic (2), A. Lioi, Köder (5/3). – Stäfa: Frei (5 Paraden)/Cachin (2); Bächtiger, Herbst (4/3), Ardielli (3/2), Adler (4), Völker (4), Yamada, Ladan (3), Martis (4), Zeller, Rinderknecht (3), Zimmermann (1), Bertschinger, Steiner. – Bemerkungen: Time-outs: Pfadi (25./11:13, 47./23:22, 57./31:25); Stäfa (27./13:14, 53./28:24).



