
Handball Stäfa wurde im dritten Duell mit Tabellenführer Kadetten Schaffhausen erstmals deutlich distanziert. Im mittleren Spieldrittel setzten sich die Nordostschweizer deutlich ab. Zur Pause lagen sie 22:14 vorne, am Ende stand es 44:31.
20 Minuten lang vermochten die Gäste das Skore noch einigermassen ausgeglichen zu gestalten. Francesco Ardielli als in der ersten Halbzeit sicherer Penaltyschütze zeichnete für den neunten Treffer (12:9) verantwortlich. In den zehn Minuten bis zur Pause erzielten die körperlich deutlich überlegenen Schaffhauser aber noch zehn Tore und setzten sich auf 22:14 ab.
Moritz Bächtiger erzielte bei seinem Comeback kurz nach der Pause den 16. Treffer für die Stäfner, wenig später betrug die Differenz erstmals zwölf Tore. Kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit folgten die stärksten Minuten des Schlusslichts vom Zürichsee. Mit vier Toren in Folge wurde aus dem 29:16 ein 29:20. Bis zehn Minuten vor Schluss betrug der Rückstand wiederholt nur acht Tore. Am Ende setzte sich der Tabellenführer gegen Handball Stäfa, das ohne den beruflich abwesenden Cheftrainer Lukas Maag auskommen musste, aber deutlich durch.
«Ich bin eigentlich zufrieden. Schaffhausen war von Anfang an bereit und hat die Aufgabe sehr seriös angenommen, dann sind sie halt einfach besser. Wir machen vieles gut haben viele gute Lösungen, verwerfen dann halt wieder zu viel und bauen immer wieder mal unnötige Fehler ein, die dann in einem leeren Tor oder Gegenstoss von Schaffhausen enden», sagte der zum Chefcoach aufgerückte Mike Felder. Das werde dann halt sehr konsequent bestraft. «Wir sind aber auf gutem Weg, haben in der Vorbereitung wieder einen Schritt vorwärts gemacht und freuen uns natürlich auch sehr, dass Kazu und Moritz von ihren Verletzungen zurück sind.»
Bereits am Samstag geht es für die Stäfner in der Meisterschaft weiter. In Axa Arena treffen sie um 18 Uhr mit Pfadi Winterthur auf ein weiteres Spitzenteam. Das erste Heimspiel im neuen Jahr steht für Handball Stäfa am Mittwoch, 11. Februar, um 19.15 Uhr auf dem Frohberg gegen den HSC Suhr Aarau an.
QHL: Kadetten Schaffhausen – Handball Stäfa 44:31 (22:14)
BBC-Arena. 545 Zuschauer. SR: Albert Gallardo/Albert Gallardo. – Torfolge: 0:1, 6:1, 6:3, 8:4, 8:6, 10:6, 11:8, 14:10, 17:11, 22:14; 24:14, 24:16, 29:16, 29:20, 31:23, 35:26, 40:29, 44:31. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Schaffhausen, 2-mal 2 Minuten gegen Stäfa. – Schaffhausen: Car (8 Paraden)/Bergmann (9/1 Tor); Meister (3), Prince (3), Saueressig (2), Lutz (2), Ugiagbe (1), Hrachovec (8/2), Küttel (4), Castro Alvarez, Lier (4), Pietrasek (4), Markovic, Maros (3), Reznicky (2), Martinovic (7). – Stäfa: Frei (9 Paraden); Bächtiger (1), Herbst (3), Ardielli (4/3), Adler (2), Völker (4), Yamada (2), Ladan (6), Martis (2), Zeller, Rinderknecht (4), Zimmermann (1), Bertschinger (1), Steiner (1). – Bemerkungen: Time-outs: Schaffhausen (30./21:14); Stäfa (7./6:1, 40./28:16, 58./41:29). 12. Frei hält Penalty von Hrachovec (8:5). 37. Bergmann hält Penalty von Ardielli (26:16).









