
Mit einem verdienten 43:30-Heimsieg gegen das Team aus dem Wallis verschaffte sich Handball Stäfa U13 Elite gute Chancen, den Direktabstieg zu vermeiden. Um aber den definitiv rettenden 8. Rang zu erreichen, braucht es mindestens zwei weitere Vollerfolge in den verbleibenden sechs Partien.
Die Stärken der SG Visp-Visperterminen waren aus dem Hinspiel (30:35) im Herbst und aus dem Studium der Videos bekannt. Entsprechend wurde im Laufe der Woche im Training für den Angriff, vor allem aber für die Deckung ein klares Konzept vorbereitet. Mit den sieben Spielern der Startaufstellung (Janik, Gian-Battista, Ramon, Laurin, Ethan, Andrey und Nicola) gelang es, die stärksten Spieler Olivier Gorniak und Finja Meyre einigermassen zu bremsen. In der Offensive lief der Ball gut und in der Regel kam ein Gelbschwarzer in eine gute Abschlussposition. Andrey Ushkov hämmerte die Bälle reihenweise ins Netz.
Der Halbzeitstand von 22:10 und vor allem die Art, wie er herausgespielt worden war, machten Freude.
In der zweiten Halbzeit verteidigten die Stäfner weiterhin engagiert, kassierten aber fünf Zeitstrafen und spielten darum oft in Unterzahl. Allmählich erhielten weitere Spieler Einsatzzeit. Nicht alle eingewechselten Spieler nutzten in der Schlussviertelstunde die Gelegenheit, sich erfolgreich zu präsentieren. Coach Rakesh Sherpa beorderte darum vier Minuten vor Schluss nochmals die Startformation aufs Feld. In den zweiten 30 Minuten erzielten die tapferen Walliser nur einen Treffer weniger als Stäfa.
Fazit: Fortschritte in der Abwehrarbeit, toller Einsatz, Stärke im 1:1 – Spiel, guter Teamauftritt und zwei Punkte!
Autor: Silvio Solenthaler
