Differenz zu GC reduziert

Erfreulich: Handball Stäfa spielt deutlich besser gegen GC Amicitia Zürich als zu Beginn der Saison. Vor allem defensiv sind grosse Fortschritte sichtbar. Die Gelbschwarzen liegen zur Pause nur knapp 13:14 zurück, bis zur 42. Minute (16:17) ist eine Sensation denkbar. Aber eben, letztlich setzen sich die Blauweissen durch und die 19:28-Niederlage schmerzt.

Durch Coach Rakesh Sherpa gut vorbereitet hielten die Stäfner den Favoriten lange im Zaum. Yanick Egli im Tor zeigte tolle Paraden und bügelte Fehler in der Defensive aus. Das geduldige Angriffsspiel ermöglichte gute Torchancen. So gestalteten die Gäste aus Stäfa das Spiel ausgeglichen. Das teils überharte Eingreifen der Blauweissen wird leider oft zu wenig bestraft, zur Pause hätte Stäfa in Führung sein müssen.

In Hälfte zwei letgen die Spieler von GC Amicitia bezüglich Härte noch einen Zacken zu und feierten jedes Stoppfoul frenetisch. Die zu braven Stäfner liessen sich davon beeindrucken, der eine oder andere verliess leicht angeschlagen das Feld. Dass die Gäste drei und das Heimteam in der Saalsporthalle nur zwei Zeitstrafen erhielten, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.  Ab der 50. Minute gelang es GC Amicitia davonzuziehen. Das Team, welches abgebrühter spielte, erteilte den Gästen eine Lektion.

Die gute Trainingsarbeit in Stäfa hat aber Spuren hinterlassen. Die Basis für weitere Fortschritte und hoffentlich auch Punktgewinne in der höchsten Liga der Altersstufe U13 ist gelegt.

Autor: Silvio Solenthaler

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