
Nach der wohltuenden Handballpause ging es für die SG Uster/Stäfa im ersten Heimspiel des neuen Jahres wieder um wichtige Punkte. Mit dem HC Flawil gastierte zwar ein Team aus den hinteren Tabellenregionen in Uster, doch die St. Galler hatten bereits im Hinspiel gezeigt, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind.
Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten konzentriert, suchten den schnellen Abschluss, und nach fünf Minuten leuchtete ein 2:2 von der Anzeigetafel. Die Zuschauer durften sich auf ein umkämpftes und spannendes Spiel freuen. Doch in der Folge übernahmen die Gäste zunehmend das Zepter. Während die SG Uster/Stäfa im Angriff zu viele Chancen liegen liess und sich immer wieder technische Fehler einschlichen, nutzte der HC Flawil diese Schwächen konsequent aus. Auch in der Defensive agierten die Gastgeber zu passiv und gewährten dem Gegner zu viele Freiheiten. So setzten sich die Flawiler bis zur Pause auf 12:16 ab.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG zunächst ein anderes Gesicht. Mit mehr Tempo und Entschlossenheit gelang es den Zürchern, den Rückstand innert fünf Minuten auf zwei Tore zu verkürzen. Die Hoffnung auf eine Wende war geweckt. Doch diese währte nur kurz. Die Gäste fanden rasch wieder zu ihrem Spiel, erhöhten den Druck und bauten den Vorsprung bis zur 50. Minute erneut auf vier Treffer aus. Der SG Uster/Stäfa lief die Zeit davon, und die erhoffte Aufholjagd blieb aus. In den Schlussminuten wurde deutlich, wer an diesem Abend die spielerisch bessere Mannschaft war. Der HC Flawil agierte abgeklärt, während bei den Gastgebern die Kräfte und der Glaube schwanden. Mit dem Schlusspfiff stand eine deutliche 25:35-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Den Start ins neue Jahr hatten sich die Jungs von Trainer Romeo Garcia definitiv anders vorgestellt. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten, im Training die richtigen Schlüsse zu ziehen und im nächsten Auswärtsspiel am 24. Januar (18:00) in Kreuzlingen eine entsprechende Reaktion zu zeigen.
1. Liga: SG Uster/Stäfa – HC Flawil 25:35 (12:16)
SG Uster/Stäfa: Horsch (12%)/Maag (21%); Passen (6/1), Etter (1), Spörndli (2), Gorlé (1), Schmidt (3), Güntensperger (3), Gayle (2), Wuffli (3), Pietrus (2), Landolt, Hoffmann, Kauflin (1), Hartmann Oliver (1).
Bericht: Lukas Hartmann
