
Heute trafen wir auf die HSG Aargau Ost, den ersten der zwei Elite-Absteiger. Es war uns bewusst, dass die Gegnerinnen sich an eine andere Intensität gewohnt sind, doch jedes Spiel ist erst nach 60 Minuten entschieden.
Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Aargauerinnen in der Defensive doch eine Spur härter zupackten, als wir uns das bis jetzt gewohnt waren. Und so wurden Würfe genommen, die schlicht nicht gut waren, die so auch den Weg nicht ins Tor fanden. Jeder Fehlwurf bedeutet zugleich Ballverlust und die Möglichkeit für die Gegnerinnen, den Ball in unserem Tor unterzubringen. Wir standen von Anfang an immer unter Druck und nach dem 5:5 in der 12. Minute lagen wir permanent mit 3-6 Toren im Rückstand. Pausenstand war 16:11 für die Aargauerinnen.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Wir schafften es, den Rückstand von zwischenzeitlich 7 Toren nochmals auf 3 zu verkürzen. Doch die Luft war raus und ich sah den Sieg nicht mehr. Alle nochmal spielen lassen und Erfahrungen sammeln, das bringt uns definitiv mehr für die nächsten Spiele. Am Ende verlieren wir mit 36:28.
Es war nicht alles schlecht, insgesamt auf diesem Niveau aber zu wenig gut. Kommenden Samstag haben wir bereits das nächste Spiel, gegen GC Amicitia Zürich im Utogrund.
Autor: René Landolt




