Am Dienstagabend reiste s’Zwei von Stäfa für das Cup-Sechzehntelfinal nach Volketswil. Bereits im Vorfeld versprach die Begegnung Brisanz: In den bisherigen 33 Direktduellen lagen beide Teams fast gleichauf – 15 Siege für Uster/Volketswil, 14 Erfolge für Stäfa und dazu drei Unentschieden. Es war also ein Duell zweier alter Bekannter auf Augenhöhe.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie. Beide Mannschaften legten viel Wert auf die Abwehrarbeit, die Zweikämpfe wurden hart geführt, und auch die Torhüter überzeugten mit starken Paraden. Stäfa nutzte den Vorteil, mit der maximalen Anzahl von 16 Spielern antreten zu können, und wechselte früh und häufig, um die Belastung geschickt zu verteilen. Kurz vor der Pause gelang es den Gästen, sich mit einem verwandelten Siebenmeter erstmals etwas abzusetzen. Mit einer 14:11-Führung für Stäfa ging es in die Kabine.
Der zweite Durchgang hatte es in sich. Die Partie blieb hitzig, es hagelte Zeitstrafen, und einige harte Fouls prägten das Spiel. Zusätzlich kam es zu einer ungewohnten Situation: Einer der beiden Schiedsrichter musste verletzungsbedingt ausscheiden, sodass die zweite Hälfte nur noch von einem Unparteiischen geleitet wurde. Stäfa liess sich davon nicht beirren und setzte sich weiter ab.
Besonders auffällig war erneut die Leistung zwischen den Pfosten: Wie schon in den letzten Meisterschaftsspielen boten die Stäfner Torhüter eine herausragende Vorstellung. Auch vom Siebenmeterstrich zeigte sich das Team eiskalt – sieben Strafwürfe, sieben Treffer. Schritt für Schritt baute Stäfa den Vorsprung aus, während Uster/Volketswil keine Antwort mehr fand.
Nach 60 Minuten holte sich Stäfa den Sieg mit 29:23.
Somit steht Stäfa im ZHV-Cup-Achtelfinal. Hopp Stäfa!
Autor: Julian Bircher




