Am vergangenen Wochenende empfing das s’Zwei von Stäfa im Frohberg die HSG Siggenthal Espoirs. Für beide Seiten war es ein Novum, da man zuvor noch nie aufeinandergetroffen war. Schon beim Blick auf die Aufstellung zeigte sich ein deutliches Ungleichgewicht: Während die Gäste lediglich mit sieben Spielern – inklusive Torhüter – angereist waren, konnte Stäfa erstmals dank der neuen Regelung mit dem vollen Kader von 16 Spielern antreten.
Dieser zahlenmässige Vorteil machte sich früh bemerkbar. Die Stäfner wechselten viel durch, gingen mit hoher Intensität in die Zweikämpfe und liessen im Angriff kaum Zweifel aufkommen. Vor allem die Offensive funktionierte reibungslos: ein schnelles Umschaltspiel, präzise Würfe und kaum technische Fehler. Zur Halbzeit stand ein komfortables 18:11 für die Hausherren auf der Anzeigetafel.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild. Siggenthal kämpfte wacker, doch ohne Auswechselmöglichkeiten war den jungen Spielern die zunehmende Müdigkeit anzusehen. Stäfa dagegen nutzte das frische Personal, hielt das Tempo hoch und kam über schnelle Gegenstösse wie auch über ruhige Angriffe immer wieder zu klaren Abschlüssen.
Am Ende stand es 33:20 für Stäfa Mit einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung, disziplinierten Aktionen und cleveren Wechseln brachte das Heimteam die Partie zu Ende.
Als Nächstes steht am Dienstagabend das Cup-Spiel gegen Uster an. Danach folgt für Stäfa eine Spielpause bis zum 25. Oktober 2025.
Autor: Julian Bircher



