
Im Duell der beiden letzten noch punktlosen Teams in der QHL kassierte Handball Stäfa in Basel eine alles andere als zwingende 33:39-Niederlage. Miserable Starts in beide Halbzeiten kosteten die Gäste einen durchaus möglichen Punktgewinn.
Mit 15:14 führten die Stäfner zur Pause im Rankhof. Als die zweite Halbzeit vier Minuten alt war, lagen sie jedoch 15:19 im Hintertreffen. Gleich fünf Gegentore in Serie hatten die Seebuben einstecken müssen. Davon erholten sie sich nicht mehr. Weil sie am Schluss alles riskierten, kassierten in der zweiten Hälfte ganze 25 Gegentreffer.
«Es war wieder ein Spiel, in welchem wir vieles richtig machten, es uns aber trotzdem nicht gelang, die Punkte einzufahren», ärgerte sich Mathias Müller über die dritte Saisonniederlage. «Wir verschliefen in beiden Halbzeiten den Anfang, was uns schlussendlich den Sieg kostete.»
Gleich zu Beginn waren die Stäfner mit 1:4 ins Hintertreffen geraten. Aber dank vier Paraden von Luca Frei und vier Treffern von Han Völker stand es nach knapp einer Viertelstunde 7:7. Nach 23 Minuten brachte Francesco Ardielli die Gäste zum 12:11 erstmals in Führung. Mehr als mit einem Tor vermochten die Gelbschwarzen bis zur Pause jedoch nicht vorzulegen. Die Basler erzielten jeweils wieder den Ausgleich.
Am nächsten Samstag empfängt Handball Stäfa um 18 Uhr auf dem Frohberg den HC Kriens-Luzern, der sich heute gegen das slowenische Team RK Gorenje Velenje für die Gruppenphase der EHF European League qualifiziert hat.
QHL: RTV 1879 Basel – Handball Stäfa 39:33 (14:15)
Rankhof. 450 Zuschauer. SR: Hardegger/Müller. – Torfolge: 0:1, 4:1, 5:5, 8:7, 10:10, 11:12, 13:13, 14:15; 19.15, 19:16, 20:18, 22:20, 24:20, 26:21, 28:24, 31:25, 33:28, 38:31, 39:33. – Strafen: je 1-mal 2 Minuten. – Basel: Guardia (13 Paraden); Peltier (1), Berger (4), Holm (9), Hofer (4), Babic (4), Imare), Esono Mangue (1), Voskamp, Grace, Brandt, Spende (6), Vögtli (4), Meister (5/5). – Stäfa: Frei (12 Paraden)/Horsch; Herbst (1), Ardielli (7), Müller (6), Völker (6), Yamada, Ladan (5), Martis (3), Zeller (2), Rinderknecht, Zimmermann (1), Bertschinger (1), Steiner. – Bemerkungen: Time-outs: Basel (18./9:9, 49./27:23, 59.35:30); Stäfa (29./14:14, 35./19:15, 55./32:26).
