
Zum Auftakt der Rückrunde konnte die SG Uster/Stäfa einen souveränen 32:22-Sieg gegen den HC Rheintal einfahren. Die junge Mannschaft setzte sich nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte klar durch.
Die Partie begann mit einem intensiven Schlagabtausch, bei dem sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen zunächst solide, und wenn ein Wurf den Weg aufs Tor fand, war es meist Goalie Marc Horsch, der für die SG Uster/Stäfa zur Stelle war. Allerdings geriet die Offensive der Gastgeber zunehmend ins Stocken, und es fehlte an einfachen Toren, um sich absetzen zu können. So ging es mit einem gerechten 13:13-Unentschieden in die Pause.
In der zweiten Halbzeit zeigte die SG Uster/Stäfa jedoch eine deutliche Steigerung. Insbesondere die Abwehrarbeit wurde verstärkt, wodurch der Druck auf den HC Rheintal kontinuierlich erhöht wurde. Dies führte bei den Gästen zu massiven Problemen im Angriff. Aus der stabilen Deckung heraus erzielten die Gastgeber immer wieder einfache Tore und konnten auch im Positionsangriff nun mehr Konstanz und Präzision zeigen. Der HC Rheintal hatte zunehmend Schwierigkeiten, effektive Lösungen zu finden, die zu Toren führten. Marc Horsch glänzte weiterhin mit spektakulären Paraden und trug entscheidend zur stabilen Leistung des Teams bei.
Ein weiterer entscheidender Faktor war die mannschaftliche Geschlossenheit. Mehrere technische Fehler und Zeitstrafen auf Seiten der Gäste wurden von der SG Uster/Stäfa konsequent ausgenutzt, um sich immer weiter abzusetzen und den Vorsprung auszubauen.
Am Ende stand ein klarer 32:22-Erfolg auf der Anzeigetafel – ein verdienter Sieg für die SG Uster/Stäfa, die sich in der zweiten Halbzeit gegenüber der ersten Hälfte deutlich steigern konnte.
1. Liga: Red Dragons Uster/Handball Stäfa – HC Rheintal 32:22 (13:13)
Red Dragons Uster/Handball Stäfa: Horsch (30%); Basler (2), Kleisner (1), Gayle (2), Güntensperger (3), Prause (8/2), Mores, Spörndli (4), Zeller (4), Domeisen (2), Petrig (1), Kauflin (1), Tan (4).
Autor: Jonas Kauflin
