Honegger wechselt in die QHL

Der NLB-Spitzenklub Handball Stäfa muss einen weiteren Spieler in die Quickline Handball League (QHL) ziehen lassen. Luc Honegger wechselt im Sommer 2025 zum HSC Suhr Aarau. Der 21-jährige Rückraumspieler hätte in Stäfa eigentlich noch einen Vertrag bis Ende Saison 2025/26 gehabt, macht nun aber von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselt für zwei Jahre zum Aargauer QHL-Verein.

Vor eineinhalb Jahren hatten mit Laurin Rinderknecht, Ramon Kusnandar und Francesco Ardielli bereits drei Stäfner den Sprung vom Frohberg in die höchste Schweizer Spielklasse geschafft. Davor war dies unter anderem Nationalspieler Noam Leopold oder Ramon Schlumpf gelungen. «Der Abgang eines Eigengewächses ist einerseits bedauerlich, andererseits macht es uns stolz, dass wir in Stäfa als Ausbildungsverein so gut arbeiten, dass QHL-Vereine auf unsere Spieler aufmerksam werden», sagt Geschäftsführer Roger Felder.

Seit der Saison 2020/21 hat Luc Honegger in 78 NLB-Partien für Handball Stäfa 230 Tore erzielt. Der wendige Rückraumspieler musste sich vergangene Woche einer Handoperation unterziehen und fällt rund drei Monat aus. Vor seinem Wechsel zum HSC Suhr Aarau sollte er im Frühling also nochmals für Handball Stäfa auflaufen können. «Es war keine einfache Entscheidung, Stäfa zu verlassen», gesteht Honegger. «Ich habe viel mit diesem Verein erlebt und bin sehr dankbar für alles, was ich lernen durfte. Ich werde meine alten Teamkollegen extrem vermissen und habe die Zeit mit ihnen genossen.»

Es sei immer «ein Traum» gewesen, einmal in der Nationalliga A spielen zu können, erklärt Luc Honegger. «Darauf freue ich mich extrem. Stand jetzt ist es immer noch ein bisschen unrealistisch für mich, dass mein Traum bald wahr wird.» Er strebt mit dem Team nach hohen Zielen. Honegger spricht eine mögliche Halbfinal-Qualifikation an oder auch das Erreichen des internationalen Geschäfts. Der 21-Jährige begründet seinen Wechsel zum HSC Suhr Aarau damit, dass der Verein auf junge Spieler setze.