Heroischer Kampf nicht belohnt

U19 Inter

Nachdem das U19I in der Vorrunde noch ein Freilos geniessen konnte, wartete im Achtelfinale des U19 Schweizer Cup mit der SG Pilatus eines der schwierigsten Lose. Die Innerschweizer gehören zu den absoluten Spitzenteams der letzten Jahre und waren auch regelmässig im Cupfinale dabei.

Obwohl die SG das Skore eröffnete, konnten die Hausherren bereits nach zweieinhalb Minuten erstmals vorlegen. Bis zum 5:6 hielt man noch mit dem Oberklassigen mit, musste den Gästen in der Folge aber immer wieder einfache Tore zugestehen. So stand es nach 24 Minuten bereits 10:18 und die SG Pilatus schien einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Doch die Gelbschwarzen vernagelten nun ihren Kasten und nach dem Pausenpfiff schoss Gianluca Etter seinen zweiten Siebenmeter erfolgreich zum 14:18 ab.

Trotz Überzahl gelang der Start in die 2. Halbzeit nicht wie gewünscht. Torhüter Livio Stenz traf doch noch in Überzahl ins verwaiste Tor und wenig später schloss man zuerst auf drei und anschliessend auf zwei Tore auf. Beim Stand von 19:21 sah sich Pilatus-Trainer Nik Tominec nach 38 Minuten bereits zu seiner Auszeit gezwungen. Wenig später gelang Stäfa der Anschlusstreffer und der Ausgang der Partie war nun wieder offen. Die SG Pilatus lag in der Folge meist mit zwei, drei Toren in Front und nutzte eine weitere Schwächephase des Heimteams eiskalt zur erneuten 5-Tore-Führung aus. So lag es nun am Heimteam, sich knapp zehn Minuten vor Schluss im letzten Time-out nochmals zu sortieren. Nach dem Treffer zum 26:30 gab es eine beidseitig fünfminütige Torflaute. Als dann Davide Lago nach einem Ballgewinn ins leere Tor traf und die Stäfner mit einer offenen Manndeckung Druck ausübten, ertönte bereits zum dritten Mal in dieser Halbzeit das Time-out-Horn. Da war Trainer Tominec wohl im QHL Modus und wurde zurecht mit einer Zeitstrafe belegt. Luke Pietrus gelang 80 Sekunden vor Schluss das 28:30 und hatte – nach einem weiteren Steal der Manndeckung – die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen. Dies gelang nicht und obwohl die SG Pilatus nochmals verwarf, die Stäfner den Ball wieder verloren und dann die Innerschweizer erneut den Ball hergaben und Pietrus wieder traf, war schlussendlich die Zeit kurz danach abgelaufen als die Match-Uhr ein 29:30 aus Sicht des Heimteams anzeigte.

Im siebten Pflichtspiel der Saison musste das Team somit die erste Niederlage hinnehmen. Somit bleibt nun der Fokus beim grossen Saisonziel des Wiederaufstiegs in die Elite-Klasse, welches man mit diesem Auftritt unterstrich.

Stäfa: Kauflin (1 Parade)/ Fonseca (3)/ Stenz (8 Paraden und 1 Tor); Schönberg (3 Tore), Lago (4), Pietrus (3), Vogt (2), Sudan (2), Etter (8/2), Gorlé, Mores (5), Hartmann (1), Steiner, Honegger.

Autor: Rakesh Sherpa

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