
Das erste „Vier-Punkte-Spiel“ der Saison für die SG Uster/Stäfa stand vor heimischer Kulisse an – ein wegweisendes Duell gegen den TV Unterstrass, in welchem der Letztplatzierte auf den Vorletzten traf.
Gegenüber dem letzten Spiel musste Trainer Garcia sechs Umstellungen vornehmen, da wegen Verletzungen und Arbeit wichtige Spieler fehlten.
Nach einem nervösen Beginn mit Fehlwürfen und technischen Fehlern, die den Gästen aus Zürich eine frühe Führung ermöglichten, fand die SG schließlich ihren Rhythmus. Ab der 5. Minute stand die Abwehr solide und liess bis zur 16. Minute kein Gegentor mehr zu. Routinier Domeisen behielt offensiv die Nerven und steuerte die ersten beiden Tore für Uster bei und das Spiel war auch offensiv lanciert. Dies führte zur ersten komfortablen Führung mit 8:5, die bis zur 20. Minute auf 10:5 ausgebaut werden konnte. Doch vor der Halbzeit kam es erneut zu einer Schwächephase, sodass man nur mit einem 16:13-Vorsprung in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit schien die SG das Spiel unter Kontrolle zu haben, baute die Führung bis zur 37. Minute sogar auf sechs Tore aus. Janis Basler markierte gleich die ersten vier Tore nach der Pause. Doch eine Umstellung des TV Unterstrass auf eine offensive Abwehr verunsicherte das Heimteam zusehends. Nervöse Ballverluste häuften sich, und der gegnerische Torhüter avancierte zum entscheidenden Faktor. Zudem bereitete das Überzahlspiel von Unterstrass zunehmend Schwierigkeiten, da der Gast immer wieder Wege fand, die Abwehr der SG zu durchdringen. In dieser heiklen Phase zeigte Gian Güntensperger offensiv Nerven und schoss wichtige Tore, sodass Uster nie in Rückstand geriet.
In einer hitzigen Schlussphase verteidigte die SG den Vorsprung jedoch mit letzter Kraft und einigen entscheidenden Paraden von Torhüter Maag, sowie drei Toren von Yannik Petrig, der gegen diese offensive Deckung den Überblick behielt.
Der erste Sieg in dieser Saison konnte eingefahren werden, Regie in dieser Partie führe Alfred Hitchcock.
Dank dieser wichtigen Punkte und den Niederlagen der direkten Konkurrenten kletterte das Team auf den 8. Tabellenplatz. Jetzt gilt es, den Schwung und das gewonnene Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den TV Appenzell mitzunehmen und die eigene Leistung weiter zu stabilisieren.
SG Uster/Stäfa: Ramos (12%)/Maag (21%); Basler (8), Berli (1), Güntensperger (6), Spörndli (2), Pellegrini, Domeisen (3/1), Hartmann (1), Kauflin (1), Zeller (4), Petrig (4), Prause (1), Tan.
Autor: Jonas Kauflin
