23:27 gegen Fortitudo – Schneller Handball nicht belohnt
Die Lakers haben heute Abend das dritte Testspiel in diesem Jahr bestritten. Dabei konnten die Seebuben fast in Bestbesetzung antreten. Es fehlten vom Stammpersonal nur noch Captain Lukas Maag und Torhüter Jakub Cibere.
Das Spiel begann aus Sicht der Stäfner fehlerhaft, aber auch die Gäste aus St. Gallen wussten nicht zu gefallen. Einzig Aurel Bringolf im Tor der Fürstenländer machte mit 7 Paraden auf sich aufmerksam. Bei den Lakers war sehr viel Sand im Getriebe. Vorne ging nicht viel zusammen, Lakers-Torhüter Luca Frei bekam keine Zugriff zum Spiel.
Das änderte sich aber im zweiten Abschnitt. «Weiter nach vorne – nothing to lose» hörte man wohl die Trainerbank in der Pause sagen. die Lakers riskierten weiterhin viel, praktizierten ihren schnellen Handball und wurden belohnt. In der 41. Minute führten sie plötzlich mit 16:14 und gestaltenten das Spiel gegen den NLA-Ligisten offen und scheuten keinen Zweikampf. Erst in der Schlussphase schwanden dann die Kräfte und Forti, angetrieben vom überragenden Niels Ham, machte den Sack zu. Bester Lakers-Torschütze am Abend war wieder einmal Tino Valentakovic mit 5 Treffern (Foto)
Alles in allem kann man mit dem Spiel aus Sicht der Lakers zufrieden sein. Es wurden zwar heute Abend zahlreiche Fehler gemacht, aber es wurde auch viel gewagt. Beim nächsten Test gegen den TSV St. Otmar St. Gallen (Montag, 22.01. 20:30 Uhr, Frohberg) wird nochmals allen unternommen, um dann beim Restart in die Saison gegen den BSV Stans (27.01, 16:30 Uhr, Frohberg) keine Fehler mehr zu machen.
LAKERS STÄFA vs. TSV FORTITUDO GOSSAU 23:27 (10:12)
Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:15 Uhr, Frohberg Stäfa, 100 Zuschauer
SR: Bienz/Stolley
Zeitstrafen: keine für Lakers Stäfa; 3mal 2 Min. für Gossau
Team Time-Outs: Lakers Stäfa (52:40/20:22); TSV Fortitudo Gossau (23:26/8:10, 40:53/16:14)
Spielfilm: 0:1, 4:4 (10.), 5:7 (17.), 8:9 (21.), 10:12 (HZ) – 13:13 (35.), 16:14 (41.), 16:16 (43.), 20:19 (59.), 20:22 (53.), 21:25 (58.), 23:27 (Ende)
Lakers Stäfa: Frei/von Wyl (42.-52); Valentakovic 5, Ardielli 3, Rizvan, Schlumpf 2, Vernier, Madsen 1, Schwander 1, Brunner 2, Piske 1, Yada 2, Zimmermann, Hara 4/1, Barth 1, Felder 1;
TSV Fortitudo Gossau: Bringolf/Jochum; Ham 9/1, Weingärtner 1, Waldburger, Amman 2, Mächler 2, Geiger 1, Oertig, Bucher 2, Harder 5/2, Würth 4, Züger, Graf 1;
Bemerkungen: Lakers Stäfa ohne Cibere und Maag (beide verletzt), Bächtiger, Lechner und Hüppi (nicht im Aufgebot); 39. Jochum (Gossau) hält 7m von Brunner;
Alexander Kuszka
Foto: Gabriele Saputelli
